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Fieber ist die natürliche Selbstregulation des Körpers.

Bei erhöhten Temperaturen werden viele Viren und Bakterien schwach oder sterben ab. So betrachtet, darf Fieber zunächst als sinnvoller Abwehrmechanismus des Körpers verstanden werden. Dafür spricht auch, dass unsere Immunzellen bei erhöhter Temperatur aktiver sind.

Da der Körper damit genug zu tun hat, sollten Sie bei Fieber möglichst Bettruhe einhalten und viel trinken. Beobachten Sie jedoch Kreislauf und Temperatur. Steigt das Fieber über 39° C, ist ein Arztbesuch empfehlenswert, wahrscheinlich handelt es sich um mehr als eine einfache Erkältung.

Das Fieber steigt nicht mehr?

Dann können Sie es jetzt senken. Schon seit Generationen haben sich zur Fiebersenkung Wadenwickel bewährt. Dazu umwickelt man (nicht zu eng, nicht zu locker) die Waden mit einem nassen Tuch (z. B. ein Geschirrtuch) und wickelt noch ein trockenes Tuch aus Flanell-, Molton- oder Frottierstoff darüber.

Noch einfacher: Feuchte Socken anziehen. Dazu zieht man nasse, ausgewrungene Baumwollsocken über Füße und Waden, streift die trockenen Wollsocken darüber.

Die feuchten Lagen wechselt man aus, sobald sie warm geworden sind – so lange, bis das Fieber sinkt.

AusrufezeichenKaltanwendungen dürfen niemals am frierenden Kranken durchgeführt werden, daher auch nicht bei Schüttelfrost.

Tipp:

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