Bis zu 164 Millionen Erkältungen erwischen die Deutschen jährlich. Dabei kann bei jedem Erwachsenen die Erkältung bis zu 4-mal pro Jahr zuschlagen, bei Kindern sogar bis zu 12-mal. Von über 200 verschiedenen Viren sind für bis zu 70% aller Erkältungsinfektionen das Rhinovirus und das Coronavirus verantwortlich.
Im Unterschied zu einer Influenza-Grippe kündigt sich eine Erkältung langsam an und verläuft in zeitlichen Phasen. Nach 1-3 Tagen nach der Ansteckung äußert sich häufig ein allgemeines Unwohlsein kombiniert mit Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Meist mit nur geringer Temperaturerhöhung machen sich im ersten Schritt Halskratzen und leichte Kopfschmerzen bemerkbar. Das Leitsymptom ist die unangenehme, laufende und/oder verstopfte Nase. Es geht zumeist mit Frösteln, lästigem Niesreiz und Kopfdruck einher und hält etwa eine Woche an. Kopf- und Gliederschmerzen treten begleitend über einen Zeitraum von 4 bis 5 Tage auf in der sogenannten manifesten Erkältungsphase auf. Haben sich die Viren auch bis zu den Bronchien ausgebreitet, kommt es ab dem 5. Tag in der abklingenden Erkältungsphase zu lästigen Reizhusten. Insgesamt kann sich so eine einfache Erkältung über 1-2 Wochen hinziehen.
Bei einer schweren Infektion oder einem eher schwachen oder instabilen Immunsystem kann es auch bei einer Erkältung zu Komplikationen, wie z. B. Mittelohrentzündung, Bronchitis oder Lungenentzündung, kommen. Es ist daher wichtig, das Immunsystem frühzeitig durch Symptomlinderung zu entlasten und zusätzlich, z.B. mit Vitamin C zu stärken.
Finden Sie hier wertvolle Informationen zur Symptomlinderung:
Gerade bei den typischen Symptomen einer Erkältungskrankheit muss dem Körper ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung stehen. Sie wird benötigt, um den Schleim (bei dem es sich um „Zellmüll“ handelt) aus den Atemwegen leichter abtransportieren zu können.
Am besten eignen sich heiße Tees mit Auszügen aus Kräutern, die die Schweißbildung fördern, z. B. Lindenblüten.