Zuerst verspürt man einen ständigen Hustenreiz. Nach einem Hustenanfall fühlt man sich aber nicht befreit, das ist leider für diese sog. „unproduktive Phase“ charakteristisch.
Als „unproduktiven Husten“ bezeichnet man trockenen Husten, bei dem sich noch kein Schleim gebildet hat, mit dem der Körper die Krankheitserreger heraustransportieren könnte.
Erleichtern Sie sich diese Phase, indem Sie den quälenden Hustenreiz mildern. Tagsüber z. B. mit reizlindernden Tees oder mit Bronchostad® von STADA (als Tropfen oder Sirup). Das schafft mit Efeublätter-Trockenextrakt Erleichterung und ist sogar für Säuglinge geeignet. Bewährt haben sich außerdem Hustenbonbons. Schon durch Lutschen und Schlucken wird der Hustenreflex gedämpft.
Leider hustet man besonders in der Nacht, wenn der Körper gerade bei
einer Erkältung den erholsamen Schlaf dringend nötig hat.
In diesem Fall
sind hustenstillende Arzneimittel (Antitussiva)
sinnvoll.
Nach dem Reizhusten wird der Husten produktiv.
Die produktive Hustenphase zeigt an, dass nun der Abwehr- und
Selbstreinigungsmechanismus der Atemwege aktiv ist: Bei einer Entzündung
durch Erkältungsviren produziert die Schleimhaut der Bronchien größere
Mengen an Sekret. Mit Hilfe dieses Sekrets werden Krankheitserreger und
andere Fremdkörper wieder aus den Atemwegen heraustransportiert.
Jetzt sollten Sie viel trinken, um den Prozess der Schleimverflüssigung
und damit das Abhusten zu fördern.
Etwa drei Liter heißer Kräuter- oder Früchtetee täglich werden
empfohlen, am besten mit Auszügen aus Kräutern. Deren ätherische Öle
haben zusätzlich schleimlösende Wirkung (z. B. Thymian).